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Journalistische Qualität bei „Bild“? Steht hier:
Andreas Wiele, der im Vorstand der Axel-Springer-AG für die „Bild“-Zeitung zuständig ist, hat sich in einem Interview mit dem Branchendienst turi2.de über BILDblog geäußert:
Viel Feind, viel Ehr. Das ist ein Thema, was sich an ein paar obskure Online-Blogger wendet. Ich glaube, wir richten uns an zwölf Millionen Leser. Die wissen die journalistische Qualität der „Bild“-Zeitung zu schätzen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, die Kritik, die in BILDblog an „Bild“ geübt wird – wenn das alles ist, was man uns vorwerfen kann, dann können wir in der Tat mit Recht stolz auf die Qualität der „Bild“-Zeitung sein.
Ja nee, ist klar.
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Der Streit um den Chefredakteur der „Berliner Zeitung“ eskaliert – Die Redaktion hat nach Agenturberichten Klage gegen Josef Depenbrock eingereicht. Grund: Depenbrock führt die Redaktion als Chefredakteur und als Geschäftsführer. Das verstößt gegen das Redaktionsstatut. Unterstützt wird die Klage von DJV und Verdi. Da kann man mal gespannt sein, was dabei rauskommt.
Quellen: http://www.newsroom.de/news/detail/%24ESFRDNMUEKFJ
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Da starte die „Netzeitung“ neu. Die Bewertungen sind nicht prickelnd, wie auch in diesem Blog stand (um genau zu sein: hier). Um Stellungnahmen hat die Chefredakteurin gebeten, auch ein Voting war zu finden. Das sagte zu gegen Nachmittag, das um die 49 Prozent den Relaunch gut fanden, über 42 Prozent aber nicht. Bezeichnend.
Bezeichnender ist aber, dass der Artikel zum Relaunch heute nicht mehr zu finden war. Reaktionen auch nicht. Das ist ein schwaches, ein sehr schwaches Bild.
Dabei ist die „Netzeitung“, um es nochmal deutlich zu sagen, ein redaktionell wirklich gutes Produkt. Doch dieser Relaunch bleibt, was er gestern schon war. Misslungen.
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Das Umkrempeln geht weiter bei der „Ostsee-Zeitung“ und den „Lübecker Nachrichten“ – ein gemeinsamer Mantel kommt definitiv, berichtet Kress online hier. Mit einem sehr bitteren Nachgeschmack: 200 Stellen fallen bis 2013 über Altersregelungen weg. Springer spart halt mal wieder ein, die Vielfalt gerade in den überregionalen Teilen nimmt wieder ein wenig ab.
Ob die „Ostsee-Zeitung“ durch ihren Sonderseiten als eigenständiges Format bleibt, ist zu bezweifeln. Auf jeden Fall ist sie dann nur noch eine reine Lokalredaktion.
Gespeichert unter: Print, Zeitungen | Schlagworte: FTD, G+J, Verlage, Zeitungen
G+J soll heute offiziell verkünden, dass die „FTD“ vollständig übernommen wird. Für das Blatt wäre es nicht unbedingt von Nachteil, denn sie ist zwar defizitär, aber ein gutes und innovatives Blatt.
Update 13:51: G+J hat es wie erwartet offiziell verkündet. Dann viel lachfarbenen Erfolg.