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Nun ist Stefan Aust abgelöst worden und musste sein Büro räumen. Die Nachfolger sind installiert. Geschrieben wurde die Tage ja genug über die Auseinandersetzung, z.B. hier, hier, hier, hier und hier. Die „Spiegel“-Gruppe hat übrigens gestern hier das Thema zum ersten Mal erwähnt.
Stellt sich nur die Frage, ob der grandios gescheiterte Gütetermin seitens des Verlags dafür genutzt worden ist, Aust auszuboten und die Verzögerungen bei der Berufung der neuen bewusst war. Auf jeden Fall wird es noch spannend, das alles zu beobachten.
Die nächste Ausgabe des „Spiegels“ kommt also schon unter der Ägide der neuen Chefs. Die Übernächste wird dann Aust-frei sein. Mal sehen, was passiert.
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An ein schnelles Ende haben wohl viele geglaubt, als der „Spiegel“-Verlag seine neue Chefredaktion vorgestellt hat. Doch die Amtseinführung von Mascolo und von Blumencron verzögert sich, das meldet der Kress-Report online (zu lesen hier).
Viel interessanter als diese Tatsache ist allerdings ein weiterer Punkt, den Kress ebenfalls meldet, allerdings versteckt am Ende des Textes. Denn Noch-Chef Stefan Aust, in der Tat relativ uncharmant aus seinem Amt befördert, wehrt sich gegen die Kündigung.
Ein wichtiger Termin, der bereits feststeht, ist für Aust allerdings der 4. Februar: Dann findet am Landesarbeitsgericht in Hamburg ein Gütetermin statt.
Vertreter von Aust ist ein Gegenspieler auch des „Spiegel“. Medienanwalt Matthias Prinz, Hamburg. Der 51-Jährige vertrat schon Christoph Daum, Karl Lagerfeld und Claudia Schiffer gehören, erstritt 2004 das auch vom „Spiegel“ gescholtene Caroline-Urteil.
Irgendwie passt das zusammen.